FASANENSTRASSE 68
10719 BERLIN
Galerie Kornfeld
FASANENSTRASSE 26, 10719 BERLIN
Ab-und Zusagen – Gedanken eines Galeristen
1 May - 20 June, 2020
Download pdf

GALERIE KORNFELD presents Ab- und Zusagen | Gedanken eines Galeristen

Hiba Al AnsariTammam AzzamStéphane CouturierNick DawesFarshad FarzankiaHubertus Hamm | Rusudan Khizanishvili | Vera Pagava


Ausstellung 1. Mai - 20. Juni, 2020

Im Projektraum 68projects der Galerie Kornfeld
Fasanenstr. 68, 10719 Berlin
Di–Sa, 11–18 Uhr und nach persönlicher Vereinbarung


Liebe Freunde von Galerie Kornfeld und 68projects ,

auch ein Galerist denkt. Eigentlich immer. In Zeiten wie diesen besonders intensiv. Nicht nur ab und zu. Es genügt ja nicht, intuitiv zu handeln, kreative Gestaltungswege zu suchen, Künstler zu motivieren, Sammler und Kunstinteressierte zufrieden zu stellen. Es genügt auch nicht, Ausstellungen zu planen, umsichtig zu organisieren, tüchtig zu arbeiten, viel zu reden und seine galeristische Leidenschaft zu entfalten und Bilder zu verkaufen. Der Galerist muss auch denken, muss vorausschauen, im Jetzt Möglichkeiten des Zukünftigen wahrnehmen. Eine gegebene Situation verändert sich, bisweilen schleichend, manchmal schlagartig. Und gelegentlich verdrängt das Ungeplante das Geplante. Ab und zu folgen den Zusagen Absagen …

Bilder sollten auf eine Reise gehen. Neue Bilder von Tammam Azzam, Farshad Farzankia, Nick Dawes, Hiba Al-Ansari, Rusudan Khizanishvili, Stéphane Couturier, Hubertus Hamm und Vera Pagava. Von Berlin zur Art Dubai, zur Paris Photo New York, zur Frieze in New York. 

Shutdown. Lockdown. Zusagen. Absagen.

Ab und zu kann das auch vorkommen, denkt der Galerist. Ab und zu sagen Künstler ab, ab und zu sagen Sammler ab, denkt der Galerist. Diesmal ist es eine kollektive, weltumspannende Absage. Und er versucht, die aktuellen Ereignisse zu deuten, so wie die Freunde der Kunst versuchen, die Bilder zu lesen. Und der Galerist denkt. Absagen? Zusagen? Er denkt: Diese außergewöhnliche Zeit bietet uns die Möglichkeit, für einen Augenblick innezuhalten, nachzudenken, was wirklich wichtig ist, zu spüren, was passiert und der Wirkung bewusst zu werden. Zumindest ab und zu.


Und so sollen auch die neuen Bilder innehalten dürfen, denkt der Galerist. Statt im Wüstenstaat und in Megacities im frühlingshaften Berlin. In unserem Projektraum 68projects, in der Fasanenstraße 68 in Berlin-Charlottenburg. Bilder, die das Fluidum der Künstler verbreiten wollen, die Kraft der Farbkomposition versprühen, den Duft der Hoffnung ein- und ausatmen, den Geist der Zuversicht beleben. Damit auch die Freunde der Galerie ab und zu sagen: Es ist gut. Es ist gut, dass der Galerist denkt. Dass er zusagt, wenn andere absagen. Nicht nur ab und zu.

Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie Bildmaterial benötigen oder einen Interviewtermin mit dem einen oder der anderen Künstlerin wünschen

Herzliche Grüße
Alfred Kornfeld

---

#KunstNothilfe – www.elinor.network
In Zeiten wie diesen ist die Unsicherheit auch auf Seiten der vielen Kunst- und Kulturschaffenden groß: Theater sind geschlossen, Konzerte abgesagt, Ausstellungen und Events fallen aus. Damit brechen die Einnahmen Zehntausender Menschen weg. Die KunstNothilfe, eine Initiative von Elinor, einer Plattform für demokratische Gruppenkonten und solidarische Absicherung, möchte helfen und sammelt zu diesem Zweck Spenden, die schnell und unbürokratisch den Betroffenen zugute kommen.

Mit der Galerie Kornfeld unterstützen wir die KunstNothilfe und bieten eine Serie von 4 neuen Fotografien von Hubertus Hamm in einer Auflage von 25 Exemplaren zu je 250,- EUR an. Der Erlös geht zu 100% an die KunstNothilfe, die Kosten für die Produktion trägt der Künstler, Verpackung und Versand innerhalb der EU werden von der Galerie Kornfeld übernommen.

„Als mir schwante, was mit dem Corona Virus auf uns zukommen könnte, versuchte ich, im Englischen Garten in München eine Form zu finden, diese allgegenwärtige, unsichtbare Bedrohung fotografisch umzusetzen.  Wenn es gelingt, mit diesen Bildern anderen Künstlern zu helfen, schließt sich der Kreis“, bemerkt Hubertus Hamm zu den Werken, die im Rahmen der Ausstellung erstmals bei uns zu sehen sind.

Werke weiterer Künstlerinnen und Künstler zur Unterstützung der KunstNothilfe folgen.

Weitere Informationen zur KunstNothilfe finden Sie unter www.elinor.network.

Wenn Sie ein Werk zugunsten der KunstNothilfe erwerben möchten:
Wenn Sie ein Werk kaufen möchten, steht Ihnen das Team der Galerie Kornfeld gerne mit allen Informationen zum Künstler und den Werken zur Verfügung. Wir senden Ihnen Ihr Werk nach Geldeingang in einer Mappe zu, gemeinsam mit weiteren Unterlagen zum Künstler und der Galerie.

Tel.: +49 30 889 225 890
E-Mail: treusch@galeriekornfeld.com

---

Die Werke von Vera Pagava werden am Mittwoch, 6. und Donnerstag 7. Mai für VIPs und vom 8. bis einschließlich Freitag 15. Mai für registrierte Benutzer im Frieze Viewing Room zu sehen sein. Bitte kontaktieren Sie uns für Ihren persönlichen Zugangscode.

---

Hiba Al Ansari
Hiba Al-Ansari (*1983 in Libyen) sucht in den Medien Skulptur, Installation, Fotografie und Mischtechnik einen Weg, die Spuren, die der Krieg in den Erfahrungen der Menschen hinterlässt, zu dokumentieren. Nach ihrem Studium in Damaskus erhielt die Künstlerin, die heute in München und Berlin lebt, ihr Diplom in Bildhauerei von der Akademie der bildenden Künste in München, wo sie in der Klasse von Gregor Schneider studierte. Ihre Werke wurden im Nahen Osten und in Europa ausgestellt, unter anderem in der Ausstellung „Imago Mundi“ bei der Biennale di Venezia, Venedig, Italien (2016), in der Shedhalle, Rote Fabrik, Zürich, Schweiz (2019),  bei Ashkal Alwan, Beirut, Libanon (2017) und im Museum von Papenburg (2017). Al-Ansari wurde von der Ettijahat, AFAC, dem Goethe-Institut, dem DAAD und der Heinrich-Böll-Stiftung mit Stipendien ausgezeichnet.

Tammam Azzam
Tammam Azzam (*1980 in Damaskus, Syrien) lebt in Berlin. Der Künstler arbeitet mit bis zu 50.000 handgemalten Papierfetzen, die sich in mehreren Schichten zu abstrahierten, mosaikartigen Darstellungen von Menschen, Gebäuden und Strukturen zusammenfügen. 2016 war er Fellow des Hanse-Wissenschaftskollegs, Institute for Advanced Study, in Delmenhorst. Seine Werke befinden sich in Stiftungen und Sammlungen im Nahen Osten und in den USA und werden weltweit ausgestellt, u.a. im Rudolf Stolz Museum in Tirol, Italien (2020), in der Haines Gallery, San Francisco, CA (2019), im Kunstverein Iserlohn „Villa Wessel“(2019), in der Ayyam Gallery, Dubai (2019, 2016),  in der For-Site Foundation, San Francisco, USA (2017, 2016) und im Stadtmuseum Oldenburg (2017).

Stéphane Couturier
Die großformatigen Bilder des zeitgenössischen französischen Fotografen Stéphane Couturier (*1957) von städtischen Räumen und verlassenen Landschaften zeigen Strukturen, die an abstrakte Malerei erinnern. Seine Werke sind in zahlreichen bedeutenden Sammlungen vertreten, unter anderem im Centre Pompidou, im Musée du Petit Palais und in der Fondation Louis Vuitton (alle in Paris, Frankreich) sowie in der National Gallery of Art in Washington, dem Art Institute of Chicago und dem LACMA in den USA. Couturier hatte 2015 eine Einzelausstellung im Maison Européennne de la Photographie in Paris, 2016/17 im Musée Nicéphore Niépce in Chalon-sur-Saône (Frankreich), 2018 im Musée de la Photographie in Charleroi (Belgien) und 2019 im Musée Fernand Léger in Biot (Frankreich).

Nick Dawes
Nick Dawes (*1969 in Johannesburg, Südafrika) gestaltet mit fließenden Formen komplexe Farbarrangements, die nach einer neuen Qualität malerischer Abstraktion streben. Nachdem er den Grundkurs am Gloucestershire College of Art and Technology abgeschlossen hatte absolvierte er 1992 seinen BA of Fine Art an der Brighton Polytechnic. 2006 wurde er für den Celeste Art Prize nominiert. Die Werke des in London lebenden Künstlers befinden sich in einer Vielzahl öffentlicher und privater Sammlungen, unter anderem im Chrysler Museum in Norfolk (USA), und wurden in zahlreichen Ausstellungen gezeigt.


Farshad Farzankia
Farshad Farzankia (*1980) ist ein iranischer Künstler, der in Kopenhagen lebt. Seine Acrylbilder, Mixed Media-Skulpturen und Installationen nutzen ein persönliches Zeichenvokabular, um mit Referenzen zur Kunst der 1980er Jahre Geschichten von Migration und wechselnden Kräfteverhältnisse zu erzählen. Seit seiner ersten Präsentation im 68projects in Berlin 2017 waren seine Werke weltweit in zahlreichen Einzelausstellungen, Gruppenausstellungen und Messepräsentationen zu sehen, u.a. bei Andersens in Dänemark und in der Richard Heller Gallery in den USA. Seine Werke befinden sich in internationalen öffentlichen und privaten Sammlungen, u.a. im Arken Museum für Moderne Kunst, Ishoj, Dänemark, in der Royal Family Collection von Dubai, Vereinigte Arabische Emirate, in der National YoungArts Foundation, Miami, FL, USA und in der Privatsammlung von Yusaku Maezawa, Präfektur Chiba, Japan.

Hubertus Hamm
Ausgebildet als Fotograf verlässt Hubertus Hamm (* 1950, Werdohl) die ausgetretenen Pfade der klassischen Fotografie und verzichtet vielfach sogar auf das Medium, in dem er ausgebildet wurde. Als konsequente Erweiterung des Prinzips „Fotografie“, das der Künstler „Dimensioning Photography“ nennt, laden die Werke des in München lebenden Künstlers den Betrachter ein, sich dialogisch mit Fragen zu Objekt, Subjekt, Zeit und Raum zu beschäftigen. Die kritische Auseinandersetzung mit dem Format des fotografischen Porträts ist ein zentrales Sujet im Werk von Hubertus Hamm.  Werke von Hubertus Hamm wurden u.a. in der Villa Stuck in München, den Deichtorhallen, Hamburg, der Neuen Sammlung der Pinakothek der Moderne, München und im Yuan Art Museum in Peking gezeigt. Temporäre Installationen seiner Werke gab es u.a. im Nationaltheater München und kürzlich im Museum Rietberg in Zürich.

Rusudan Khizanishvili
Geboren 1979 in Tiflis wo sie noch heute lebt, studierte Rusudan Khizanishvili Malerei an der J. Nikoladze Art School und der Staatlichen Kunstakademie Tiflis (Georgien) sowie Filmwissenschaften der Staatlichen Kunstakademie in Tiflis. Im Jahr 2015 kaufte das georgische Nationalmuseum für Geschichte und Kultur zehn ihrer Werke an, im selben Jahr wurden ihre Werke auf der 56. Biennale di Venezia im Rahmen einer Gruppenausstellung im georgischen Pavillon gezeigt. Mit ihren Werken ist sie weltweit in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten. Außerdem war Khizanishvili Residence Artist des Mark Rothko Art Centre in  Daugavpils, Lettland.

Vera Pagava
Vera Pagava wurde 1907 in Tiflis, Georgien, geboren. Nachdem ihre Familie aus dem von der Sowjetunion besetzten Georgien ins Exil gegangen war, wanderte die Künstlerin 1923 nach Paris aus. Pagava war bekannt für ihre Experimente mit abstrakten Motiven, Stillleben, Naturdarstellungen, Gebäuden und ihre ätherische Darstellung der Realität. Internationale Anerkennung erhielt sie nach einer erfolgreichen Ausstellung mit Dora Maar in der Jeanne Bucher Galerie im Jahr 1944 sowie ihrer Teilnahme an der 33. Biennale von Venedig 1966, wo sie Frankreich in einem eigenen Pavillon vertrat.

---

Kontakt:

Alfred Kornfeld: kornfeld@galeriekornfeld.com
Dr. Tilman Treusch: treusch@galeriekornfeld.com

Tel.: +49 30 889 225 890

Fax: +49 30 889 225 899


www.galeriekornfeld.com
https://www.facebook.com/kornfeldgalerie/

--------------

GALERIE KORNFELD presents Ab- und Zusagen | Gedanken eines Galeristen

Hiba Al AnsariTammam AzzamStéphane CouturierNick DawesFarshad FarzankiaHubertus Hamm | Rusudan Khizanishvili | Vera Pagava


Exhibition from 1 May - 20 June, 2020

At Galerie Kornfeld's projects space

68projects, Fasanenstr. 68, 10719 Berlin, Germany

Tue–Sat, 11am–6pm

Dear friends of the Galerie Kornfeld and 68projects,

Even gallerists think. Actually, always. Especially intense in times like these. Not only from time to time. After all, it’s not enough to act intuitively, to find creative forms of presentation, to motivate artists, to ensure that collectors and art connoisseurs are content. It is also not enough to plan exhibitions, to organize diligently, to work hard, to talk a lot, to realise one' s passion for the gallery and to sell paintings. The gallerist must also think, have foresight, and perceive future possibilities in the present moment. A given situation may change, sometimes gradually, at other times abruptly. And occasionally the unforeseen overrides all plans. From time to time, confirmations are followed by cancellations…

Images were supposed to go on journeys. New works by Tammam Azzam, Farshad Farzankia, Nick Dawes, Hiba Al-Ansari, Rusudan Khizanishvili, Stéphane Couturier, Hubertus Hamm and Vera Pagava. From Berlin to Art Dubai, Paris Photo New York and to Frieze New York.

Shutdown. Lockdown. Confirmations. Cancellations.

That might happen from time to time, the gallerist thinks. Occasionally an artist or a collector might cancel. This time, however, it's a collective, worldwide cancellation. And he tries to understand current events, just as the friends of art seek to read and interpret images. And the gallerist thinks. Cancel? Confirm? He thinks: These extraordinary times offer us the opportunity to pause momentarily, to reflect on what really matters, to feel what is taking place and to become aware of the consequences. At least from time to time.

And so, the gallerist thinks, the new works should also be allowed to rest. Not in the desert state or megacities, but springtime Berlin. In our project space 68projects, in Fasanenstraße 68 in Berlin-Charlottenburg. Works that want to spread the artists' vitality, radiate the power of colour composition, inhale and exhale the scent of hope, revive the spirit of confidence. So that the friends of the gallery may occasionally say: It is good. It is a good thing that the gallerist thinks. And that he confirms when others cancel. Not just from time to time.

Please do not hesitate to contact us if you need visual material or would like to make an interview appointment with one of the artists.

Kind regards,
Alfred Kornfeld

---

#KunstNothilfe – www.elinor.network
In times like these, there is also considerable uncertainty for many other art and culture professionals: Theatres are closed, concerts cancelled, exhibitions and events postponed. As a result, tens of thousands of people are losing their income. KunstNothilfe, an initiative of Elinor, a platform for democratic group accounts and solidarity, would like to help. For this purpose, KunstNothilfe collects donations, which can quickly and un-bureaucratically benefit those affected.

As Galerie Kornfeld, we support KunstNothilfe and offer a series of 4 new photographs by Hubertus Hamm in an edition of 25 copies at 250,- EUR each. The proceeds of the sale will be donated 100% to KunstNothilfe; the production costs will be borne by the artist, packaging and shipping within the EU will be covered by Galerie Kornfeld.

“As I thought about all the things we might be facing with the Coronavirus, I tried to find a way to photographically translate this omnipresent, invisible threat in the Englischer Garten in Munich. If these images can help other artists, the circle will be complete,” says Hubertus Hamm about the works that will be on view in our exhibition for the first time.

Works by other artists in support of KunstNothilfe will follow.
Further information on KunstNothilfe can be found at www.elinor.network.

If you would like to acquire one of the works, the Galerie Kornfeld team will be happy to provide you with all the information about the artist and his works. After receipt of payment we will send out your work in a folder together with further documents about the artist and the gallery.

Tel .: +49 30 889 225 890
Email: treusch@galeriekornfeld.com

---

Vera Pagava's works will be on view on Wednesday, May 6 and Thursday, May 7 for VIPs and from May 8 to Friday, May 15 for registered users in the Frieze Viewing Room. Please contact us for a personal access code. Contact Shahane Hakobyan at hakobyan@galeriekornfeld.com

Hiba Al Ansari
Born in 1983 in Libya, Hiba Al-Ansari, currently lives and works in Munich and Berlin. She is a young emerging Syrian artist working in sculpture, installation, photography and mixed media, focusing on a deeply personal lending of physical shape to the human experience of war, as the human remains obscured in her multi-media practices. After studying in Damascus she received her diploma in sculpture from the Academy of Fine Arts in Munich, where she studied in the class of Gregor Schneider. She has exhibited widely in the Middle East and Europe, amongst others at Imago Mundi, La Biennale di Venezia, Italy (2016); Shedhalle, Rote Fabrik, Zurich, Switzerland (2019); Ashkal Alwan, Beirut, Lebanon (2017); and the Museum in Papenburg, Germany (2017). Her work has been awarded scholarships by Ettijahat, AFAC, The Goethe Institut, DAAD and the Heinrich Böll Foundation.

Tammam Azzam
Born in 1980 in Damascus, Syria, Tammam Azzam works with up to 50.000 shreds of hand-painted paper, arranged in several layers, coming together like chaotic mosaics which unfold into powerful abstractions resembling people, buildings, structures and disasters. In 2016 he received an artist fellowship at the Hanse-Wissenschaftskolleg Institute for Advanced Study in Delmenhost. His works can be found in foundations and collections in the Middle East and in the US and are exhibited worldwide, amongst others at the Rudolf Stolz Museum in Tirol, Italy (2020); at Haines Gallery, San Francisco, CA (2019); Kunstverein Iserlohn “Villa Wessel” in Germany (2019); Ayyam Gallery, Dubai (2019, 2016); For-Site Foundation, San Francisco (2017, 2016); and the City Museum of Oldenburg (2017). Tammam Azzam lives and works in Berlin.

Stéphane Couturier
Contemporary French photographer Stéphane Couturier's large-scale images of urban spaces and deserted landscapes yield structures that recall abstract painting. His work is represented in many prominent collections with numerous works, among others in the Centre Pompidou, the Musée du Petit Palais, and the Fondation Louis Vuitton in Paris; the National Gallery of Art in Washington, the Art Institute of Chicago, and LACMA in the US. Couturier had solo shows at the Maison Européennne de la Photographie in Paris in 2015, the Musée Nicéphore Niépce in Chalon-sur-Saône(France) in 2016/17, the Musée de la Photographie in Charleroi (Belgium) in 2018, and the Musée Fernand Léger in Biot (France) in 2019.

Nick Dawes
Born in 1969 in Johannesburg (South Africa) Nick Dawes, who lives and works in London, creates complex colour arrangements with fluid forms, pursuing a new quality of painterly abstraction. He completed his BA of Fine Arts at the Brighton Polytechnic in 1992, after completing a foundation course at the Gloucestershire College of Art and Technology. His work was shown in numerous exhibitions, and in 2006 he was nominated for the Celeste Art Prize. Works by Nick Dawes are part of public and private collections in Germany, Europe and abroad, among others in the Chrysler Museum in Norfolk.


Farshad Farzankia
Born in 1980, Farshad Farzankia is an Iranian artist and painter who lives and works in Copenhagen, Denmark. He is most well known for his acrylic paintings, mixed media sculptures, and installations. Since his first presentation at 68projects in Berlin in 2017 the artist has exhibited worldwide in numerous solo exhibitions, group shows and fair presentations, including Andersen‘s in Denmark and Richard Heller Gallery in the US. The artists’ works are in international public and private collections such as the Arken Museum for Moderne Kunst, Ishoj, Denmark; the Royal Family Collection of Dubai, UAE; the National YoungArts Foundation, Miami, FL, USA; and the Yusaku Maezawa Private Collection, Chiba Prefecture, Japan.

Hubertus Hamm
Trained as a photographer, Hubertus Hamm (b. 1950) departs from the beaten track of classic photography, often even forgoing the very medium in which he was schooled. As a consistent expansion of the principle of “photography”, which the artist calls “Dimensioning Photography”,his works engage the viewer in a dialogue, encouraging self-reflection and self-questioning. His works have been shown amongst others at the Villa Stuck, Munich; the Deichtorhallen, Hamburg; the Neue Sammlung der Pinakothek der Moderne, Munich (all in Germany); the Yuan Art Museum, Beijing; and the Museum Rietberg in Zurich. Temporary installations have been exhibited at, amongst other places, the National Theatre Munich,  an recently at the Museum Rietberg in Zurich.

Rusudan Khizanishvili
Born in 1979 in Tbilisi where she still lives today, Rusudan Khizanishvili studied painting at the J. Nikoladze Art School and the Tbilisi State Academy of Art (Georgia) as well as Film Studies also at the State Academy of Art in Tbilisi. In 2015, the Georgian National Museum of History and Culture acquired ten of her works, and in the same year, her works were shown at the 56th Venice Biennial as part of a group exhibition in the Georgian pavilion. Her works are shown in numerous solo and group exhibitions worldwide. Moreover, Khizanishvili was an Artist in Residence at the Mark Rothko Art Centre in Daugavpils, Latvia.

Vera Pagava
Born in 1907 in Tbilisi, Georgia, Vera Pagava emigrated to Paris in 1923 following her families exile from Soviet occupied Georgia. She was known for her experimentation within abstract motives, still lives, portrayals of nature, buildings and her ethereal representation of reality which had a distinct softness in palette and touch. The artist gained international recognition following a successful exhibition along side Dora Maar at the Jeanne Bucher Gallery in 1944 and later participation in the 1966, 33rd Venice Biennale in which she represented France in a separate pavilion.

MAIN Gallery:
VISIT WEBSITE